Selber machen, statt kaufen …

Ist bei uns das aktuelle Motto und wir arbeiten uns hier langsam voran.

Aktuell sind wir dabei bei der großen Mausi die Haare der sogenannten No-Poo-Kur zu unterziehen. Wir befinden uns in der Phase, wo die Haare schneller zu fetten beginnen, weil sich die Kopfhaut regeneriert. Wir haben begonnen das Haar jetzt mit einer Mischung aus 5 EL Roggenmehl, 150ml Wasser und 150ml Apfelessig.
Waschen müssen wir ihre Haare derzeit alle zwei Tage und sie macht das rocht gut mit und vor allem auch aus Überzeugung. Das ist in diesem Alter nicht selbstverständlich, denn nichts ist wichtiger als das Aussehen und die eigene Wirkung nach außen.
Ich habe es ihr erklärt, habe ihr auch erklärt, was mit ihren Haaren passieren wird in der Übergangsphase und sie hat es verstanden und findet es gut.

Die kleinen Schnecke bekommt ein Shampoo aus Bio-Flüssigseife und Kokosmilch. Damit beginnen wir diese Woche. Ich bin gespannt wie sie es finden wird.

Das alles setzt sich in unserer Küche fort 🙂

Wir haben es schon geschafft leckere Gewürzpaste und Gewürzpulver selbst herzustellen und ich bin schwer beeindruckt. Vor allem das Gewürzpulver ist original wie Brühe – nur ganz ohne den ganzen Zusatzkram den man eh nicht wirklich versteht.

Umgestellt haben wir auch das Einkaufsverhalten. Eingekauft wird nur was wir wirklich laut unserem Essenplan benötigen. Am Wochenende wird für die Schul- und Arbeitstage vorgekocht. Die kleine Schnecke isst ja noch im Hort, die große Mausi allerdings nicht mehr, denn sie hat sich wie Bolle auf das Experiment gefreut und ist voller Eifer dabei. Nicht zuletzt auch wichtig für die Selbstständigkeit, jetzt wo sie so unmittelbar vor dem Wechsel in die Oberschule steht.

Überhaupt sind beide Kinder dabei um mit mir zu kochen und zumindest zu versuchen unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.


Tag 2 … Wellness für …

… den Geldbeutel, indem man ihn von diesen lästigen Euroscheinen befreit die er immer beherbergen muss 🙂

Tag 2 unseres Wochenendes begannen wir mit dem Warten auf den Anruf des ADAC’s. Denn wie bereits erwähnt, überraschte uns unser Auto mit einer gelb leuchtenden Motorkontrolleuchte, die aber nach intensiver Recherche mitten in der dunkeln Wallachei Polens’s stehend, wohl nicht auf den Motor, sondern auf eine andere Störung im Abgassystem hinwies. Erstes forschen zeigte, dass es wohl erst einmal kein Problem wäre weiter zu fahren, da das Ventil wohl in der richtigen Stellung den Geist aufgegeben haben muss, sonst würde der Motor gar nicht mehr laufen … toll … also haben wir es noch bis zum Hotel geschafft – gefühlt wie auf rohen Eiern …

Gegen 8.30 Uhr rief dann einer der polnischen Kollegen an um nach dem bestehenden Problem zu fragen … wir erklärten das Problem und die Sorge dass das Auto plötzlich den Geist ganz aufgeben und noch mehr kaputt gehen könnte, als es ohnehin schon wäre.
Der nette Herr am Telefon erklärte uns, dass wir da gar keine Sorge haben bräuchten, denn mit gern leuchtenden Motorkontrolleuchte könne man unproblematisch weiter fahren – da geht nix kaputt … aha …
Ob er einen Mechaniker in der Nähe habe müsse er schauen, er würde sich noch einmal melden wenn er keinen finden würde. Und die Nachricht kam auch prompt 10 Minuten später – es gibt keinen Mechaniker in der Nähe … an der polnischen Ostsee – mitten zwischen zwei großen Kurorten … soso …

Auf Nachfrage in der Hotline können wir ja zur nächsten Werkstatt fahren und den Wagen checken lassen – natürlich auf unsere Kosten … aha … und momentmal … warum sind wir noch einmal ADAC-Plus-Mitglied …

Wir wagten es also und setzten das Auto in Bewegung … mit dem Ergebnis, dass die Motorkontrolleuchte in Koszalin einfach ausging und nicht mehr in Erscheinung trat.

Das machte uns zwar stutzig, aber weg war erst einmal weg, also genossen wir die etwas andere Art von Wellness und verbrachten fast den gesamten Nachmittag im Atrium Koszalin – absolut zu empfehlen, denn die Geschäfteanzahl schien schier unendlich 🙂

Wir kamen gegen 22 Uhr wieder im Hotel an und mussten dabei feststellen, das Poolöffnungszeiten bis 20 Uhr irgendwie nicht so das Gelbe vom Ei sind … aber nunja …


Wellness … aber nur fast …

Ein paar Tage Wellness an der polnischen Ostsee – das wär was tolles 🙂

Gesagt getan – da ich noch über Gutscheine des Reiseanbieters Travador verfügte war dort auch schnell etwas gefunden:

Das Hotel WYMDA Resort an der polnischen Ostseeküste soll es sein. Nur 100m vom Strand entfernt mit einen Wellnesscenter hörte sich genau nach dem an was ich gesucht hatte. Also flux gebucht, denn da es wenn möglich noch in diesem Jahr sein sollte war die Auswahl doch schon etwas eingeschränkt.

Drei Tage, inkl. Halbpension und Nutzung des Wellnesscenters mit Schwimmbad, Jacuzzi, Saune und Salzgrotte hört sich wirklich sehr erholsam an!

Am Freitag Mittag ging es dann los. Wir machten einen kurzen Stop am Outletpark Szczecin, da es hieß das es hier viele tolle Outletangebote gäbe. Ehrlich gesagt finde ich diesen Outletpark eher etwas ernüchternd, da er bei weitem nicht die Angebote und Designer inne hat, welche zum Beispiel die Factory Outletcenter in Polen auffahren.
Also ging es dann nach kurzem Einkaufsbummel weiter in Richtung Ostsee – mit einer kleinen notgedrungenen Pause da das Auto plötzlich Leuchten aufzeigte die nicht so sehr nach Erholung aussahen (dazu aber in einem Folgebeitrag mehr) – kamen wir am frühen Abend an.
Entgegen der Aussagen auf der Homepage sprach die nette Dame an der Rezeption gut deutsch und wir verständigten uns prima. Sie erklärte uns alles sehr genau und gab uns dann den Zimmerschlüssel.
Das Zimmer was wir erhielten lag zur Küstenseite hinaus, so dass wir das Rauschen der Ostsee hörten.
Hört sich gut an – was es auch sicher ist im Sommer – denn im Dezember rauscht die Ostsee ganz schön laut und tosend! Die Fenster waren aber gut isoliert und man hörte im geschlossenen Zustand fast nichts von der tosenden Ostsee.

Wir begaben uns dann noch zum Abendessen – wobei wir hier kurz stocken mussten, denn die Dame an der Rezeption fing uns ab und erklärte, dass es keinen Vermerk über die Halbpension gab. Wir prüften dies noch einmal auf unserem Voucher, auch welchem deutlich stand…

… täglich Halbpension: reichhaltiges Frühstück vom Buffet und abends 3-Gänge Menü oder Buffet (nach Wahl des Küchenchefs) …

Das alles war aber kein weiteres Thema, denn die Dame kopierte sich den Voucher, erklärte das die Kollegen es so nicht vermerkt hätten, sie aber den Voucher dazu legt und dann alles gut ist.

Das Abendessen war ein Buffet mit zwei warmen Hauptspeisen, einigen Salaten und Brot mit Belag. Tee und Wasser gab es immer dazu.
Das Essen war einfach gehalten, aber es hat gut geschmeckt. Eines der Hauptspeisen war Fisch – der lag etwas einsam und trocken in seinem Speisewärmer. Die Nachfrage ob es dazu eine Soße gab wurde verneint, aber kurz darauf erklärte der Kellner, das er gleich welche bringt.

Gegenüber des Restaurants gab es auch eine Spieleecke, die man aufgrund einer dazwischenliegenden Glasfront gut einsehen konnte. Für mich als Mama ein wichtiger Eindruck, da auch der Nachwuchs hier etwas zum Spielen findet, wenn sich die Eltern vor oder nach einem Tag an der Ostsee kurz in Ruhe hinsetzen wollen. Sicher nichts für einen langen Aufenthalt, aber für einen kurzen Ausflug mit Übernachtung in jedem Fall auch eine Alternative zu den großen Familienhotels wenige Kilometer weiter.

Nach dem Abendessen haben wir uns noch die Wellnessecke angesehen. Der Wellnessbereich ist recht übersichtlich. Ein Schwimmbad mit einem Jacuzzi in der Ecke sowie einer Saune, die wir aber nicht sehen konnten, da eine Art Jalousie herunter gefahren war. Alles wohlig temperiert und mit gedämmten Licht und sanfter Music zur Entspannung einladend.
Einen Raum mit dem Aufdruck „Masaz“ haben wir auch gefunden und freuten uns über diese Möglichkeit. Diese Freude währte jedoch nur kurz, denn das Massageangebot gab es quasi erst in zwei Monaten, dafür sei das Hotel ich zu neu …

Also begaben wir uns auf Zimmer und ließen den Abend ausklingen …


Was lange währt … wird gehackt …

Lange schon … gefühlt seit schon immer bin ich auf der Suche nach einer gelungenen und praktischen Lösung meinen ganzen Schmuckkram gekonnt in Szene zu setzen ohne dabei eine in Endlosarbeit endende Lösung zu finden die auch noch absolut kompliziert zu reinigen ist.
Ja genau das ist das Thema was auch eine wichtige Rolle spielt, denn was nützt mir ein schicker Schmuckbaum, wenn ich ihn jede Woche komplett abräumen muss und ihn zu reinigen. Selbst wenn es nur alle vier Wochen wäre, da hab ich schlichtweg keinen Bock drauf und weiß mit meiner doch manchmal recht knappen Zeit besseres anzufangen 😉

Und wie ich da so die Augen offen hielt, nach Setzkastenlösungen oder ähnlichen lief mit plötzlich dieser Ikeahack über den Weg und da war sie … die ideale Lösung für mich und meinen Schmuckkram.

Es sollte also der Ung Drill von Ikea sollte es werden, sobald es meine Flohmarktkasse wieder hergab. Und wie ich da so schlendere – diesmal bei Woolworth, läuft mir plötzlich genau so ein Rahmen über den Weg … nur 10 günstiger 🙂

Dann hat es eine Stunde gebraucht – etwas Kleber, ein wenig Faden, eine passender Hintergrund und ein Stück Glitzertüll – und tadaaaa – da isser 🙂

Und toll sieht er aus – und passt so richtig gut ins Schlafzimmer!